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Ich, Bruce Allen, geburtiger Australier und in Deutschland promovierter Erdwissenschaftler (Fachgebiet: Vor- und Frühgeschichte mit Schwerpunkt Neolithischer Übergang), arbeite in Tübingen, einer der alten Universitätsstädte in Süd-West Deutschland. Seit mehr als 10 Jahren biete ich Hilfe vor allem für Akademiker in den Geistes- und Sozialwissenschaften, die anspruchsvolle Texte veröffentlichen wollen in der Weltsprache Englisch. Mal geht es um das Übersetzen, mal um das Überfliegen eines wissenschaftlichen (oder in anderer Hinsicht sprachlich hochwertigen) Texts, der in einer Fachzeitschrift erscheinen oder bei einer Konferenz vorgelesen werden soll, bei dem es also darum geht, daß er druckreif ist, perfekt in Stil und Wortschatz.
Und nun zu meinem Werdegang als selbstständigem Übersetzer und Korrekturleser:
In einem ersten Studium an der Universität von Melbourne erwarb ich ein M.A. (Hon.)—zu Deutsch: Magister Artium mit Ehrenauszeichnung in Philosophie. Nach einem abenteuerlichen Jahr im Vietnam-Krieg als Fotojournalist und Reporter ging ich nach England. Dort unterrichtete ich an staatlichen Schulen. Danach war ich in Zürich und Genf als Sprachlehrer tätig, unter anderem bei der Vorbereitung von Schweizer Fremdsprachen-Sekretärinnen auf die First und Proficiency Certificates der University of Cambridge. Auch bereitete ich fortgeschrittene Studenten auf das begehrte Diploma of English Studies jener Universität vor, was den zwei ersten Jahren eines Anglistik-Studiums entspricht. Nach dem Umzug nach Tübingen (angelockt durch die Möglichkeit eines Zweitstudiums und die Gelegenheit, Deutsch—die Sprache der Dichter und Denker—zu lernen) arbeitete ich nebenbei als Englischlehrer am Deutsch-Amerikanischen-Institut (D.A.I). Später schloß ich das Studium der prähistorischen Archäologie an der Universität von Tübingen ab mit einer 300-seitigen Dissertation (Dr.Phil.). Thema war eine etwaige demographische Ursache für den neolithischen Übergang im „Fruchtbaren Halbmond“ (Vorderasien), der sich vor etwa 10.000 Jahren vollzog. Wurden die Jäger und Sammler von damals etwa durch das Bevölkerungswachstum gezwungen, die Nahrungsproduktion zu erfinden? Daß dieser Wendepunkt der Geschichte so zu erklären sei, versuchte ich mit einer Reihe von Argumenten zu untermauern, die darauf abzielten, daß die neue Ökonomie lediglich in einem Punkt der uralten Ökonomie des Jagens und Sammelns überlegen war: den Lebensunterhalt einer viel größeren Zahl von Menschen sicherstellen. Ursünde der Menschheit oder Beginn allen Fortschritts?—dies sei hier dahingestellt. Frisch ausgestattet mit dem Doktortitel suchte ich (und fand) akademische Arbeit. In den Jahren des Kalten Kriegs arbeitete ich an verschiedenen US-Stützpunkten im Stuttgarter Raum als „Term-Appointed-Lecturer“ für die amerikanische Auslandsuniversität von Maryland. (Unterrichtsfächer: Philosophie und Kulturanthropologie.) Mit Beendigung des Kalten Krieges und mit dem schrittweise Abzug der US-Streitkräfte aus Deutschland schien es aber sinnvoll, nicht mehr ausschließlich diese Richtung zu verfolgen, sondern meine Tätigkeit als Lehrer mit einer zusätzlichen als englischer Übersetzer und Textlektor zu kombinieren. Denn besonders in einer großen Universitätsstadt wie Tübingen ist die Nachfrage nach kompetenten Leistungen in diesen zwei Bereichen überaus stark, wie ich im Verlauf der letzten Jahre festellen konnte. Tendenz steigend. Seit den frühen 90er Jahren habe ich eine Reihe von Stammkunden gewonnen, die teilweise aus prominenten Akademikerkreisen kommen. In benachbartem Stuttgart gehören namhafte Verlagshäuser zu meinen ältesten Kunden (Siehe Referenzen.)
Wenn ich eine Stärke als Übersetzer/Korrekturleser besitze, so ist es wohl diese: nicht nur verfüge ich über eine gründliche wissenschaftliche Ausbildung in zwei weit auseinander liegenden Bereichen (Philosophie, Paläodemographie), sondern ich pflege weiterhin wissenschaftliche Interessen, vor allem im Bereich der Epistemologie und der Ethik, der Geopolitik unsere Tage, der Erdwissenschaften sowie auch der Frühgeschichte der Menschheit. Aufgrund breitgefächerter Lektüre, die zwangsläufig mit der Verfolgung dieser Interessen einhergeht, kann ich mit noch so komplex formulierten Texten in einer ganzen Reihe von Fächern—Geistes- und Sozialwissenschaften (Philosophie, Theologie, Soziologie, Politikwissenschaft, Psychologie), Business, Handel, Juristik, Kulturszene, usw.—als Übersetzer bzw. Lektor gut zurechtkommen. Ich kenne in- und auswendig den gängigen Wortschatz in diesen Bereichen, ich kenne die Bandbreite der Stile, ich kenne die Inhalte und die Problematiken—kraft dieser „Insider“-Kenntnisse kann ich Resultate liefern, die den anspruchsvollsten Kunden bis ins Detail überzeugen und zufriedenstellen werden. Natürlich will ich nicht damit andeuten, daß ich ein Naturgenie bin oder gar unfehlbar. Ich will nicht mehr behaupten als dies: daß ich (ausgehend von einem gewißen Bildungsniveau) eine selbstkritische Haltung pflege gegenüber meiner Arbeit—ganz nach dem Ideal Per Ardua Ad Astra.
Das Übersetzen ist das Métier, zu dem ich auch innerlich stehe. Mir ist keine Mühe zu groß, wenn es darum geht, die richtige Formulierung dingfest zu machen und zu Papier/auf den Bildschirm zu bringen. Dazu ist mir jedes Mittel recht: Online-Suche, Fachlexika akribisch abklopfen, den Autor (wenn nichts anderes hilft!) nach seiner Meinung fragen, Kollegen ausquetschen (denn wir helfen uns gegenseitig), selbsterstellte Listen gelungener Übersetzungslösungen durchforsten, und, und, und ... Zugegeben, man kann nicht überall fachlich zu Hause sein, aber es hilft enorm, wenn der Übersetzer/Lektor selbst eine größere Anzahl mit einander vernetzter Gebiete „beackert“, wenn auch nur als Laie, sodaß ihm auch der interdisziplinäre Bereich ein vertrautes Terrain ist. Wichtig ist auch, daß man vor solchen sprachlichen Herausforderungen locker bleibt, daß man bei der Suche nach geeigneten Lösungen ein bißchen Spaß an der Sache hat. Denn eine Übersetzung ähnelt einem Puzzle, das zusammengesetzt werden will. Und das ist eine selbstbelohnende Beschäftigung, eine die eine gewiße Fazination ausstrahlt. Ich würde aber noch weiter gehen: hat der Übersetzer/Lektor kein Vergnügen am „Austüfteln“ von Lösungen, dann ist ein Leistungsabfall beinahe vorprogrammiert.
Und wenn ich in Bereiche hinein übersetzen/korrigieren soll, für die mein Hintergrund nicht ausreicht, dann weiß ich, was zu tun ist: entweder recherchiere ich besonders emsig nach Wortschatz und Inhalt, und zwar mit aller gebotenen Vorsicht—oder aber ich lehne den Auftrag ab, sobald ich einsehe, daß ich die Qualität nicht liefern kann, die allein taugt. Oft bin ich dann in der Lage, einen besser qualifizierten Kollegen zu vermitteln. Denn es ist ja so: ein Übersetzer kann nicht bei jeder Thematik glänzen. Dies zu gestehen, ist keine Schande. Die Welt des Wissens ist groß, das eigene Können im Vergleich dazu klein. CORE COMPETENCE ist das Zauberwort, d.h. man beschränke sich auf das, was man am besten kann. Das allein ist viel.
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